Hochzeitsfotograf Westerwald » Als Hochzeitsfotograf aus dem Westerwald. zwischen Koblenz und Bonn beheimatet werde ich deutschlandweit gebucht.

Hochzeitsfotografen im Netzwerk

Hochzeitsfotografen sind Kollegen

Auch Hochzeitsfotografen ist der Austausch unter Kollegen enorm wichtig. Wenn wir auch vor Ort Einzelkämpfer sind, so betrachten wir unsere Mitbewerber eher als Kollegen und eigentlich nie als Konkurrenz. Wir tauschen uns aus, unterstützen uns, besprechen Bilder, freuen uns gemeinsam über Erfolge und teilen unsere Erfahrungen über die neuesten technischen Möglichkeiten.

Eigentlich ein Phänomen, oder? Zumindest kenne ich es vom Höhren-Sagen aus anderen Berufs Sparten. In anderen Branchen wäre es undenkbar, sich gegenseitig zu unterstützen. Der Austausch und die Unterstützung scheint sogar weltweit zu funktionieren. So kenne ich auch große weltweite Netzwerke.

Die Medien machen es uns leicht

Man trifft sich in Facebook Gruppen, hält Kontakt über Whats App und oft finden auch regionale oder überregionale Treffen statt. Man lernt brillante Kollegen durch weltweite Berufsverbände kennen und erfährt auch eine Menge über deren Arbeitsweise. Manche Kollegen kennt man nur dem Namen nach, mit anderen tauscht man sich intensiver aus. Ich möchte behaupten, dass ich inzwischen sicherlich mit mehr als 200 Kollegen in engerem Kontakt stehe. Im Dezember 2016 habe ich eine eigene Facebook Gruppe mit weiblichen Fotografen gegründet, die Zahl der Mitglieder steigt täglich. Weibliche Fotografen tauschen sich nochmal auf einer völlig anderen Ebene aus. Ich schätze „meine“ Gruppe sehr und freue mich schon auf persönliche Verabredungen und auf unser erstes regionales Treffen im Februar in Siegburg.

Kunden profitieren vom Netzwerk der Hochzeitsfotografen

Gerade in den Monaten Dezember bis Februar erhalte ich täglich Anfragen für die fotografische Begleitung einer Hochzeit. Inzwischen wird die Wahrscheinlichkeit, zum Wunschtermin noch frei zu sein, immer geringer. Sehr häufig muss ich leider eine Anfrage ablehnen, da ich bereits durch ein anderes Paar fest gebucht bin.

Gebucht ist gebucht!

Ich bin da sehr straight: Gebucht ist gebucht. Selbst wenn ich später ein größeres Paket verkaufen könnte, so würde ich niemals einem Kunden, dem ich bereits zugesagt habe, dafür absagen. Insbesondere, wenn ich sehr liebevoll formulierte Anfragen erhalte, tut es mir dann in der Seele weh, wenn ich dann die Anfrage mit einer Absage beantworten muss.

Durch meine perfekt funktionierende Vernetzung dauert es maximal 24 Stunden, bis ich zumindest einen freien Kollegen aufgetan habe,

Ein wenig besser fühle ich mich, wenn ich den Kunden dann nicht bei ihrer Suche nach einem anderen Fotografen alleine lassen muss. Die Suche nach einem guten Hochzeitsfotografen gestaltet sich nicht immer leicht; zumindest stelle ich es mir sehr frustrierend vor, wenn der Wunschfotograf bereits gebucht ist. Je näher der Hochzeitstermin rückt, desto schwieriger wird es dann, überhaupt noch einen freien Fotografen zu finden. Durch meine perfekt funktionierende Vernetzung dauert es maximal 24 Stunden, bis ich zumindest einen freien Kollegen aufgetan habe, dessen Link ich dann an meine Kunden weiterleiten kann. Selbstverständlich würde ich niemals ungefragt Kontaktdaten weiterleiten. Wenn ich also schon gebucht bin, dann erhaltet Ihr von mir eine Empfehlung.

Empfehlung Hochzeitsfotograf

Dabei nehme ich das Wort „Empfehlung“ auch sehr ernst. Unerfahrene Berufsanfänger würde ich Euch eher nicht empfehlen. Ich achte bei meiner Auswahl darauf, dass der Kollege auch einige komplette Hochzeitsreportagen zeigt und die Qualität der Bilder nicht im Verlauf eines Tages nachlässt. Schließlich macht es einen Unterschied, ob man Fotos bei hellem Tageslicht oder später abends bei der Party macht. Wen ich weiterleite, der dürfte auch meine eigene Hochzeit fotografieren. Vor einiger Zeit habe ich zu dem Thema „Wahl eines Hochzeitsfotografen“ auch mal einen eigenen Blogpost verfasst.

Im Falle eines Falles

Um das vorweg zu nehmen: Bis dato ist es noch nicht vorgekommen, dass ich aufgrund von Krankheit hätte ausfallen müssen. Vielleicht hängt es mit der vermehrten Adrenalin Ausschüttung zusammen?  Während der Saison habe ich ohnehin keine Zeit, krank zu werden. In all den Jahren bin ich lediglich ein einziges mal am Morgen einer Hochzeitsreportage mit Fieber aufgewacht. Irgendwie habe ich es geschafft, diesen Umstand erfolgreich bis zum späten Abend zu ignorieren. Erst als ich nachts dann wieder in meinem Auto saß und ich die Hochzeit erfolgreich fotografiert hatte, machte sich dieses typische Grippe Gefühl wieder bemerkbar. Es handelte sich letztendlich ja auch nur um eine fiebrige Erkältung und nicht um eine gefährliche Männergrippe 😉 Aber Spaß beiseite:

Es könnte auch mal anders kommen

Es könnte ja auch mal anders kommen (was ich natürlich nicht hoffe). Selbst dann könnte ich aber wahrscheinlich noch relativ entspannt bleiben, denn ich bin mir sicher, dass ich auch ganz kurzfristig noch einen Kollegen finden würde, der einspringt.

Für meine Hochzeitsfotografinnen Gruppe habe ich kürzlich eine interaktive Karte erstellt. Noch hat sich nicht jede Kollegin eingetragen, aber ich denke, dass man schon erkennen kann, dass wir mit unserer Gruppe zumindest deutschlandweit flächendeckend vernetzt sind.

Keine monetären Absichten

Last but not least: Vielleicht konntet Ihr es bereits zwischen den Zeilen lesen – Hochzeitsfotografen sind ein geselliges Völkchen und wir helfen gerne! Mir sind auch keine Fälle bekannt, dass sich Hochzeitsfotografen gegenseitig Provisionen zuschieben, wenn sie Anfragen weiterleiten. Es stehen also keinerlei monetäre Absichten dahinter.

Hochzeitsfotografen Netzwerk

Update: Inzwischen haben wir ein neues, sehr umfassendes und ganz neuartiges Netzwerk gegründet. Innerhalb des ersten Monats haben sich bereits 50 Fotografen angeschlossen und es werden täglich mehr. Über die Gründung der Wedding-Unicorns werde ich demnächst noch ausführlicher berichten.

Von Fake Hochzeiten und Portfolio Workshops

Der Preis für den Hochzeitsfotograf

A k t u e l l